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Zitate der Woche |
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(Archiv 2004-2005) |
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Vorauseilendes Zitatarchiv Zitatarchiv alphabetisch 2004-... Zitatarchiv 2004-2005, 2006-2007, 2008-2009 |
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2005 |
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| Woche 52/2005 | Die Kraft unserer Idee ist stark. (Franz Müntefering, Matthias Platzeck und Gerhard Schröder in einem Brief an die SPD-Mitglieder, 4. November 2005) |
| Woche 51/2005 | -- Ferien der Zitatsuchmaschine -- |
| Woche 50/2005 | Lieber die Sinnlosigkeit, wenn es eine ist, bis zur Neige gekostet. (Werner Herzog, Vom Gehen im Eis, 11. Dezember 1974) |
| Woche 49/2005 | Weil ich so einsam bin, schenkt mir die rundliche Kellnerin über das lauernde Schweigen der Männer hinweg ein fragendes Wort. (Werner Herzog, Vom Gehen im Eis, 4. Dezember 1974) |
| Woche 48/2005 | Dann Schnee, Schnee, Regenschnee, Schneeregen, ich fluche auf die Schöpfung. (Werner Herzog, Vom Gehen im Eis, 30. November 1974) |
| Woche 47/2005 | Mit dem Kompaß peilte ich die Richtung nach Paris an, jetzt weiß ich sie. (Werner Herzog, Vom Gehen im Eis, 23. November 1974) |
| Woche 46/2005 | Ist da ein Kind? Ich seh kein Kind. Und du siehst auch keins. Verstanden? (Bertolt Brecht, Der kaukausische Kreidekreis 4, 1945) |
| Woche 45/2005 | Oder wollen Sie, dass Norwegen türkisch wird? (Robert Gernhardt, Die Blusen des Böhmen, 1977) |
| Woche 44/2005 | Man soll an irdischen Dingen nicht hängen, vor allem, wenn man welche hat. (Karl Lagerfeld bei Beckmann, Juli 2004) |
| Woche 43/2005 | Zwischendrin hatte ich meinen Lebenspartner für sechs Jahre. (Elke Sommer bei Beckmann, September 2005) |
| Woche 42/2005 | "Söh mal du muß mir auch ma rudern gelaß haben -! Mich möcht diß auch mal - buh." (Kurt Tucholsky, Rheinsberg, 1912) |
| Woche 41/2005 | Was nützt den Schafen, daß ihnen Niemand die Redefreiheit verkürzt? (Max Stirner, Der Einzige und sein Eigentum, 2. Abt., I, 1845) |
| Woche 40/2005 | Das Einzige, was mir wirklich leid tut, ist, dass ich mit dem Günther [Netzer] nix gemacht habe. (Elke Sommer bei Beckmann, September 2005) |
| Woche 39/2005 | Am Ende muss es in die Urne. (Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff nicht etwa zu Einäscherungen, sondern zu Stimmzetteln, bei Beckmann, September 2005) |
| Woche 38/2005 | Selbstmord aus Angst vor dem Tod. (Matthias Deutschmann, Kabarettist, im NDR im September 2005 über Bundeskanzler Schröders Vertrauensfrage) |
| Woche 37/2005 | ... und riechen können Sie uns ja nicht. (ARD-Journalistin Christiane Meyer über ihre Arbeitsbedingungen in New Orleans nach Katrina) |
| Woche 36/2005 | Hier lag ein Haufen Erschlagener, hier ächzte noch eine Stimme unter dem Schutte, hier schrieen Leute von brennenden Dächern herab, hier kämpften Menschen und Tiere mit den Wellen [...]. (Heinrich von Kleist, Das Erdbeben in Chili, 1807) |
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Woche 35/2005 |
Denn im Grunde ist Jugendfreundschaft um so sonderbarer, je älter man wird. (Robert Musil, Die Amsel, 1928) |
| Woche 34/2005 | Wann wird wieder eine Zeit kommen, wo wir uns um die eigene Achse drehen und uns in eigener Gegenwart genügen? (Gottfried Keller, Der grüne Heinrich, 1. Fassung, III/6, 1854) |
| Woche 33/2005 | Après, it's over. (Karl Lagerfeld bei Beckmann, Juli 2004) |
| Woche 32/2005 | -- Ferien der Zitatsuchmaschine -- |
| Woche 31/2005 | -- Ferien der Zitatsuchmaschine -- |
| Woche 30/2005 | Das magic meines Stils (Jil Sander, Magazin der FAZ, 1996) |
| Woche 29/2005 | Ein goldner Dukaten soll ja ein Talisman sein, der jedes echt holländische Herz in süße Bewegung setzt. (Johanna Schopenhauer, Reise nach England, 1813-14) |
| Woche 28/2005 | Man soll nicht zu früh an Selbstgefälligkeit leiden. (Karl Lagerfeld bei Beckmann, Juli 2004) |
| Woche 27/2005 | Schon bei Individuen ist es ein peinliches Schauspiel, wenn sie nicht mit Anstand alt werden können: wie viel mehr noch bei Völkern! (Arno Schmidt, Brand's Haide, 1951) |
| Woche 26/2005 | Was hat man gegen die Wände, die, sanftgelb rauhfaserüberpinselt, mit moderner, mit Gegenwartsgraphik geschmückt sind? (Heinrich Böll, Die verlorene Ehre der Katharina Blum, 1974) |
| Woche 25/2005 | Wenn es doch eine Lehre gäbe, etwas, woran man glauben kann! (Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel, 1943) |
| Woche 24/2005 | Bei dem Gedanken an eine Trennung wurde ihm warm ums Herz. (Alexander Kluge, Neue Geschichten, Hefte 1-18, 1977) |
| Woche 23/2005 | Das ist immer so; wo Schwäne sind, sind keine Schwanenhäuser, und wo Schwanenhäuser sind, sind keine Schwäne. (Theodor Fontane, Frau Jenny Treibel, 1892) |
| Woche 23/2005 | Was hatte diese Spielerei für einen Sinn? Sport sollte doch ein Vergnügen sein. (Heimito von Doderer, Die Strudlhofstiege, 1951) |
| Woche 22/2005 | Auf einmal wussten alle, dass der Herr für sein Gesinde mehr oder minder verantwortlich sei. (Jeremias Gotthelf, Die Schwarze Spinne, 1842) |
| Woche 21/2005 | Erleuchtung entsteht, wenn man das Licht andreht (Anonymer Benutzer in Kamelopedia, Mai 2005) |
| Woche 20/2005 | Wer keinen Schatten hat, gehe nicht in die Sonne, das ist das Vernünftigste und Sicherste. (Adelbert von Chamisso, Peter Schlemihls wundersame Geschichte, 1813) |
| Woche 19/2005 | Wenn's anders wird, muss es auch recht sein. (Roman Herzog, Mai 2005) |
| Woche 18/2005 | Wärme-Tod der Welt! das ist das Ende: das Endlose ohne Veränderung, das Ereignislose. (Max Frisch, Die Chinesische Mauer, 1947) |
| Woche 17/2005 | Aber genau das ist es ja, was mich so begeistert: diese enorme Ratlosigkeit. (Gerhard Polt, Im Schatten der Gans, 1995) |
| Woche 16/2005 | Geruch und Gedächtnis. Da gibt's tiefe Beziehungen. (Heimito von Doderer, Die Strudlhofstiege, 1951) |
| Woche 15/2005 | Es schien natürlich, Schweizer und Deutsche zu Hilfe zu rufen. (Heinrich Mann, Die Jugend des Königs Henri Quatre, 1937) |
| Woche 14/2005 | Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch. (Joschka Fischer, 1984) |
| Woche 13/2005 | in der bläulichen Dämmerung noch lange die nicht mehr scheinende Sonne über den wieder zur unberührten Natur befreiten Anbaugebieten, wo man aber gerade dadurch ein zugleich schmerzhaftes und zuversichtliches Gefühl [...] bekam (Peter Handke, ca. 1973) |
| Woche 12/2005 | Ich weiß wohl, es ist kaum zu glauben, aber in dem zugleich fast schmerzhaften und doch zuversichtlichen Gefühl, nichts zu versäumen, lese ich auch die Bücher von Peter Handke nicht [...] (Uwe Nettelbeck, Mainz bleibt Mainz, 1973-1974) |
| Woche 11/2005 | Irgendein Schaf scheißt immer irgendwo. (Walter Popp, Unveröffentlichtes Manuskript, 2005) |
| Woche 10/2005 | Venedig soll offen sein. (Karl Kraus, Die letzten Tage der Menschheit, Vorspiel, 1. Szene, 1926) |
| Woche 09/2005 | Geister im Nachthemd haben keine Chance. (Hermann L. Gremlitza, Was Gabriele Henkel alles mit der Hand macht, 1976) |
| Woche 08/2005 | Ein lustloses Geschiebe auf klebrigem Boden. (Ror Wolf, Punkt ist Punkt, 1971) |
| Woche 07/2005 | Wir sind dankbar für jeden Ratschlag, aber es muss ein guter sein. (Helmut Kohl, 1983) |
| Woche 06/2005 | Man ist in seiner eigenen Wohnung und immerfort gestört. (Franz Kafka, Amerika, 1935) |
| Woche 05/2005 | Bald wurde es uns zu kühl, und wir gingen. (Herbert Rosendorfer, Nichts als eine schwarze Fahne, ca. 1985) |
| Woche 04/2005 | -- Ferien der Zitatsuchmaschine -- |
| Woche 03/2005 | -- Ferien der Zitatsuchmaschine -- |
| Woche 02/2005 | Morgen fange ich mit dem Aufarbeiten an. (Ingomar von Kieseritzky, Das Buch der Desaster, 1988) |
| Woche 01/2005 | Doch dass ein Krieg wird, ward mit Gott beschlossen: Wenn keiner schießt, wird halt zurückgeschossen. (Robert Gernhardt, Die K-Gedichte, 2004) |
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2004 |
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| Woche 53/2004 | Dass wir über die Grenzen unseres Horizonts nicht hinausblicken, wird uns im Alltag nicht bewusst. (Hans Werner Kettenbach, Davids Rache, 1994) |
| Woche 52/2004 | Weinen wollte ich mit Ihnen gern; aber ich habe heute keine Tränen. (Gotthold Ephraim Lessing, Minna von Barnhelm, 1768) |
| Woche 51/2004 | Der erste Schnee! Er wird nicht liegenbleiben. (Heinz Rühmann, Das war's, 1985) |
| Woche 50/2004 | Die Luft war einst dem Sterben nah (Christian Morgenstern, 1905) |
| Woche 49/2004 | Wehmüthig, demüthig, viel verkannt und tief gebeugt, ist der Mensch, vom Weib erzeugt (Friederike Kempner, ca. 1903) |
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Woche 48/2004 |
Wer möchte leben ohne den Trost der Hochhäuser (Robert Gernhardt, 1999) |
| Woche 47/2004 | Ähneln wir nicht zuweilen dem Mann, der sich kurz im Spiegel betrachtete, dann aber fortging und vergaß, wie er aussah? (Heinrich Lübke, 1967) |
| Woche 46/2004 | Angst allein macht schließlich auch nicht glücklich. (Elke Heidenreich, Der Welt den Rücken) |
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